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Arbeitsmarktzugang für Asylbewerber

1.) Ohne Arbeitserlaubnis dürfen Asylbewerber nicht arbeiten und keine Ausbildung machen.

Die förmliche Arbeitserlaubnis hängt seit dem 1. Januar 2005 von dem Aufenthaltstitel ab.

Der Aufenthaltstitel ist ein Verwaltungsakt, der von der Ausländerbehörde erteilt wird. Soweit er Festlegungen über die Ausübung einer Beschäftigung enthält, bedarf er im Allgemeinen der behördeninternen Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit (§ 39 Aufenthaltsgesetz [AufenthG]).

Gemäß § 4 Abs. 1 AufenthG gibt es verschiedene Aufenthaltstitel:

  1. das (befristete) Visum,
  2. die (befristete) Aufenthaltserlaubnis,
  3. die (befristete) Blaue Karte EU: befristeter Aufenthalt für Hochqualifizierte.
  4. die (unbefristete) Niederlassungserlaubnis: unbefristeter Aufenthalt
  5. die (unbefristete) Erlaubnis zum Daueraufenthalt-EU.
  6. die Aufenthaltsgestattung für Asylbewerber: Ist kein Aufenthaltstitel sondern ein Aufenthaltsstatus während des Asylverfahrens.
  7. die Duldung: Aussetzung der Abschiebung, die eigentlich besagt, dass der Inhaber ausreisepflichtig ist.
  8. Grenzübertrittsbescheinigung für ausreisepflichtige Personen, auch „Ausreiseschein“ genannt.

2) Uns interessieren allerdings nicht an erster Stelle die Aufenthaltstitel, sondern die Dokumente, mit denen ein Aufenthaltsstatus nachgewiesen wird. Das sind:

  1. Die Aufenthaltsgestattung für Asylbewerber und
  2. Die Duldung.

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